mi 21/11
20:00
# Faktisch abgeschafft: Veranstaltungsreihe zu 25 Jahren Asylrechtsverschärfung
Antiziganismus in der Debatte zu "sicheren Herkunftsstaaten" - Vortrag & Diskussion mit Markus End.

Die Debatte zu Flucht und Asyl ist in vollem Gange und in vielerlei Hinsicht geprägt von Rassismen und Ressentiments. Im Vortrag soll die Debatte um die Sicherheit der sogenannten ‘Westbalkanstaaten’ untersucht werden, die in ihrer neueren Variante seit 2010 immer wieder unterstellt, ‘Roma’ aus diesen Staaten begingen ‘Asylmissbrauch’. Die Analyse kann zeigen, welche Strategien und Argumente darüber hinaus eingesetzt werden, um Rassismus zu negieren und konkrete historische Verantwortung abzuweisen.

Dr. Markus End ist Politikwissenschaftler mit Fokus auf die Antiziganismusforschung. Zusammen mit Kolleg_innen hat er in Berlin ein Forum zu Antiziganismuskritik ins Leben gerufen und zwei Sammelbände zu Antiziganistischen Zuständen herausgegeben.

Beginn 20 Uhr, Eintritt frei

Eine Veranstaltung der antifaschistischen initiative [das schweigen durchbrechen] im Rahmen des bundesweiten Kampagne #Faktisch abgeschafft:
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do 22/11
20:00
Looshyaw.
Feel-good-music & melodische Wohlfühlzone. Genre-unabhängig kommt auf die Plattenteller, was gefällt.

Barmusik in der Desi Kneipe - Eintritt frei
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sa 24/11
18:30 einlass
19:30
€ 7.00
Grooves for Roofs
Benefizkonzert für Techo Bahia in der DESI

Zu Techo:
Mehr als 104 Millionen Menschen in Lateinamerika leben in informellen Siedlungen. Die Lateinamerikanische NGO TECHO hat es sich zum Ziel gesetzt, die dortige Armut zu bekämpfen. Gemeinsam mit den betroffenen Bewohner*innen der Siedlungen führt die NGO soziale Projekte durch, um die Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Unter dem Motto „Grooves for Roofs“ wollen wir gemeinsam einen Beitrag leisten, um den Bau von Notunterkünften in einem der ärmsten Staaten Brasiliens im Dezember diesen Jahres zu ermöglichen.
http://us.techo.org/

Jules Band (akustisch):
In unserer digitalen Welt vollgeklatscht mit Filtern, Hashtags und Playbacks kommen plötzlich The Jules Band ausgerechnet mit dem analogen Flair der 70er Jahre um die Ecke geschossen und vereinen den alten Stil mit modernem Sound, gekonnt, gut arrangiert und genreübergreifend. Kein Fake, kein Filter, alles aus eigener Feder. Handmade und vor allem mit viel Herzblut. Nicht, dass früher alles besser gewesen wäre, aber ein bisschen back to the roots schadet überhaupt nicht.
http://www.jules.band/

Sound Organic Matter:
Alle lokalen Wettbewerbe abgeräumt, mit Nena die Bühne geteilt, auf dem Taubertal gespielt, knapp 200 Live-Auftritte. Das eigene Motto gefunden: Weitab von Künstlichkeit, hin zur Kunst. Pathos ohne Kitsch. Energie ohne Gewalt. Komplexe Formen, die zugänglich bleiben. Sound Organic Matter sind bereit. Dazu, die menschlichsten Emotionen Liebe, Hass und Hoffnung, das eigene Schicksal auf die Bühnen der Welt zu legen. Als Geschenk. Als eigene musikalische Offenbarung, als Angebot an alle, teil zu haben. Ein Teil zu werden. Vom fact, that matters in sound. Sound Organic Matter.
http://soundorganicmatter.com/

Hills Like White Elephants:
Hills Like White Elephants sind sieben Jungs in ganz Bayern verstreut, die es regemäßig in den Proberaum ins heimische Coburg zieht, den sie nicht nur mit Rauch, sondern auch mit feinen Tunes füllen. Ihre handgepinselten Songs sind stark geprägt vom Rock der letzten 5 Jahrzehnte, aber die Einflüsse sind so zahlreich, dass der Rock-Anteil manchmal minimal ist – Mini-Rock sozusagen. Die Vermischung verschiedenster Stilrichtungen steht dabei unter einer Maxime: Hauptsache es groovt!
http://hlwe.de/

Timetable:
18:30 Einlass
19:30 Jules Band (akustisch) (30 – 45 min)
20:30 Sound Organic Matter (75 min)
22:15 Hills Like White Elephants (75 min)

Eintrittspreis: 7 € + x
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di 27/11
19:30
Gewalt gegen Frauen* - patriarchale Strukturbedingungen und Instrumentalisierung in rassistischen Argumentationen der Neuen Rechten
Am 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*. In diesem Kontext lädt das Bündnis 8. März Nürnberg zu einem Themenabend mit zwei Vorträgen und Diskussion.

Gewalt gegen Frauen* hat unterschiedliche Formen und kann jede Frau* betreffen.
Obwohl sehr viele Frauen* Gewalt erfahren, werden ihnen ihre Perspektiven oftmals durch Gesetzgebung, Gerichte und Polizei abgesprochen. Hinzu kommen sexistische und rassistische Stereotype, die das Bild von Gewaltausübenden und Betroffenen in der öffentlichen Wahrnehmung maßgeblich beeinflussen.

Wir wollen nach strukturellen Ursachen von Gewalt gegen Frauen* fragen und offenlegen, wie die Neue Rechte Gewalt gegen Frauen* in rassistischen Argumentationen instrumentalisiert.

Eintritt frei.
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mi 28/11
20:00
Producer Meeting Nürnberg
Infos folgen. Each one teach one!

Eintritt frei.
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do 29/11
19:30 einlass
20:00
Lesung mit Margarete Stokowski - AUSVERKAUFT
Die letzten Tage des Patriarchats (Rowohlt)

Präsentiert und veranstaltet von sisteResist:
sisteResist versteht sich als praktische Auseinandersetzung mit einer weiterhin deutlich wahrnehmbaren Geschlechterungleichheit in vielen Teilen (sub)kulturellen Alltags. Ein lauter Diskussionsbeitrag in Form einer Veranstaltungsreihe. Beginnend mit der Riot Grrrl Bewegung. All genders welcome. Hört zu. Diskutiert mit. Seid aktiv und kreativ. Wir freuen uns auf euch!

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Margarete Stokowski
Die letzten Tage des Patriarchats

Dürfen Männer nach der feministischen Revolution Frauen noch die Tür aufhalten? Und sind Komplimente erlaubt? Die Gesellschaft scheint verunsichert. Zwar wehren sich überall auf der Welt Menschen gegen Sexismus und Belästigung. Doch Frauen verdienen immer noch weniger als Männer, dafür putzen und pflegen sie mehr und sterben am Ende ärmer. Margarete Stokowski legt den Finger in Wunden, die viele lieber ignorieren würden, denn Resignation ist für sie keine Lösung. Sie schreibt über Ungerechtigkeiten, an die wir uns längst gewöhnt haben, weil sie so alltäglich sind. Dabei geht es um Frauenkörper und wie sie kommentiert werden, um Pornos und Unisextoiletten, um #Metoo- und #Aufschrei-Debatten, aber auch um Rechtsextremismus und die Frage, warum sich Feminismus und Rassismus ausschließen. Margarete Stokowski ist eine der wichtigsten Stimmen des gegenwärtigen Feminismus. Ihre Texte machen Mut. Sie helfen, wütend zu bleiben, Haltung zu zeigen und doch den Humor nicht zu verlieren. Margarete Stokowski versammelt und kommentiert in diesem Buch die besten Essays und Kolumnen.

https://www.rowohlt.de/hardcover/margarete-stokowski-die-letzten-tage-des-patriarchats.html

Zur Autorin
Margarete Stokowski, geboren 1986 in Polen, lebt seit 1988 in Berlin und studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie schreibt als freie Autorin unter anderem für die taz und die ZEIT. Seit 2015 erscheint ihre wöchentliche Kolumne «Oben und unten» bei Spiegel Online. Ihr Debüt «Untenrum frei» avancierte zu einem Standardwerk des modernen Feminismus.

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Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

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Ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung 2025. (--> N2025)
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fr 30/11
22:00
€ 6.00
Party contre le racisme
Nachdem wir knapp einen Monat voller Vorträge, Workshops, Filme und vielem mehr im Rahmen des Festival contre le racisme hinter uns haben, lädt euch der AK Ohm gegen Rechts und der AStA der TH Nürnberg zum Tanz in die Desi zur Abschluss-Soliparty des Festivals. Wir wollen mit euch einen Abend abseits der Tristesse des (Studi-)Alltags und des gesellschaftlichen Rechtsrucks feiern.

Für die musikalische Untermalung sorgen:

Eros Romantico, Bakuzap & DUFTE | Not Another Saxo Beat | House/Funk/Groove
Niqawa | monsters of jungle | drum’n’bass
Murmel | Wehende Fische | Techno

Beginn: 22:00 Uhr
Eintritt: 6€ + X

Der Gewinn des Festivals wird selbstverständlich wieder gespendet.
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sa 01/12
22:00
€ 6.00
Shebeen
Shebeen - Everything but Worldmusic!

Inmitten des nationalistischen Taumels der Gegenwart feiert plötzlich die Weltmusik ihr Comeback. Was paradox anmuten mag, ist eigentlich nicht viel mehr als die Überführung des Ressentiments in die Kategorien der Kulturindustrie. Das Fremde wird kulturalistisch eingehegt, musikalisch gezähmt und in bester kolonialer Tradition dem Auditorium vorgeführt.

Doch es ist längst zu spät. Tradition und Kultur sind nur noch das Zerrbild einer erträumten Vergangenheit, liegen eigentlich zerbrochen auf dem Scherbenhaufen der Geschichte. Hybride Sounds untergraben die Vorstellung von Nation und Ethnie, sind die Totengräber von Folklore und Leitkultur. Sie sind mitten unter uns, sie sind wir und wir sind sie.

Come early, talk a lot, drink and dance all night long!
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do 06/12
19:30 einlass
20:00
€ 10.00
€ 8.00 vvk
„Musik und Geste“ - Factually - Pet Shop Boys in Theorie und Praxis von Jan-Niklas Jäger
„Musik und Geste“
Lesereihe in der Desi Nürnberg zu Popkultur und Politik aus dem Ventil Verlag

Die Desi Programmgruppe präsentiert in ihrer Lesereihe „Musik und Geste“ drei Werke aus dem Ventil Verlag.
Die Autoren befassen sich mit popkulturellen Phänomenen und ihren politischen Bezügen. Einlass ist jeweils ab 19:30 Uhr und wir empfehlen den Vorverkauf zu nutzen. Karten gibt es an allen bekannten VVK-Stellen und über www.reservix.de. Die Lesereihe wird unterstützt von der Buchhandlung Jakob in Nürnberg.







Seit über 30 Jahren zeigen die Pet Shop Boys, dass sich kommerzieller Erfolg und ein subversives Pop-Verständnis nicht ausschließen müssen. Jan-Niklas Jäger wirft einen genaueren Blick auf die Band, die schon mit ihrer ersten Single, dem Welthit »West End Girls«, Klassenunterschiede thematisierte und seitdem nicht aufgehört hat, ein komplexes Gesellschaftsbild mithilfe der auf Simplizität beruhenden Kunstform des Pop-Songs zu zeichnen. Er analysiert ihr Werk vom großen Hit bis zur B-Seite, berücksichtigt dabei Ikonographie und Live-Auftritte und zeigt auf, wie Popmusik auch fern vom Idealismus der 1968er, dem Destruktionswillen des Punk und der moralisierenden Predigten von Bands wie U2 einem kritischen Anspruch gerecht werden kann.

Wie die Songs der Band selbst beschäftigt sich »Factually« mit sozialer Geschichte, sexueller Identität, Clubkultur im Besonderen und Popkultur im Allgemeinen. Jägers Buch liest sich gleichzeitig als leidenschaftliches Bekenntnis zu den Prinzipien des Pop und als tiefgehende Analyse derselben. Es vereint damit genau die beiden Qualitäten, durch die die Pet Shop Boys zu solch einem einzigartigen Pop-Phänomen werden konnten.

Zum Autor:
Jan-Niklas Jäger studierte Online-Journalismus in Darmstadt sowie Amerikanistik und Philosophie in Mainz. Er lebt aktuell in Berlin und schreibt für die »Spex« und »testcard«. Zuletzt übersetzte er für den Ventil Verlag Simon Reynolds' »GLAM: Glitter Rock und Art Pop von den Siebzigern bis ins 21. Jahrhundert« ins Deutsche.

Karten gibt es an allen bekannten VVK-Stellen. Freie Platzwahl.
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do 13/12
20:30 einlass
21:00
€ 13.00
€ 10.00 vvk
Prada Meinhoff – Koma Tour 2018
Special Guests: Snøffeltøffs
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PRADA MEINHOFF GEHEN AUF KOMA TOUR!
– präsentiert von DIFFUS Magazin, The Pick, taz Popblog, MusikBlog –
- lokal präsentiert von der DESI & Radio Z
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Beats, Bass, Prada Meinhoff. Chrissie Nichols singt, René Riewer spielt Bass, Synthies aus der Kiste — das war's. Irgendwo zwischen Elektro-Punk, Rock und Pop - inspiriert von den Riot Grrrls der 80er und 90er Jahre, John Frusciante, den Goldenen Zitronen oder Devo, basteln sich Prada Meinhoff ein Genre, das es so noch gar nicht gibt.

Nach erfolgreichen Supports für Peaches, DAF, L7, Milliarden und MIA. gehen Prada Meinhoff endlich auf Headliner-Tour. Mit dabei ihr im April erschienenes Debütalbum, das im Titel noch mal alles zusammenfasst, was man wissen muss: PRADA MEINHOFF!

Rein ins Verderben, raus aus dem Koma! Prada Meinhoff kommen auf Tour.

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„PRADA MEINHOFF muss man erlebt haben. Einzige Ausrede: Man ist bereits tot. Dann ist man entschuldigt.“ — Linus Volkmann

„Hätten Ideal und DAF zusammen ein Kind gezeugt, hätten sie es wohl Prada Meinhoff genannt.“ — INTRO

„Musikalisch lebt der reduzierte Sound in den stampfigeren Hitsongs von bouncendem Bass über Elektrobett.“ — TAZ
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Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr

VVK: 10€ zzgl. Gebühren (Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und über Reservix.de)
AK: 13€
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sa 06/04
19:30 einlass
20:30
Bonaparte - ausverkauft
Präsentiert vom Kulturzentrum E-Werk Erlangen & Desi Nürnberg.

Das Konzert ist bereits restlos ausverkauft - es wird keine Abendkasse geben!
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