sa 20/07
21:30
€ 9.00
Afrikanische Kinowelten: RAFIKI
Kenia 2018, 83 Min., DCP, FSK: ab 12, OmU (Englisch/Swahili), Regie: Wanuri Kahiu, mit: Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Jimmi Gathu u. a.

Kena mit dem Skateboard und Ziki mit den knallbunten Dreadlocks haben keine Lust „gute kenianische Mädchen“ zu sein, die nur auf einen Ehemann warten. Stattdessen träumen sie von Reisen, von einem Medizinstudium und davon, ihre Liebe zueinander nicht mehr unter dem Deckmantel der Freundschaft verstecken zu müssen. Sie halten zusammen, werden von ihrer konservativen Umgebung jedoch zunehmend in Bedrängnis gebracht ...
Die Beziehung von Kena und Ziki steht im Mittelpunkt von RAFIKI, der mit seiner Buntheit und Frische beim Festival von Cannes ein Hit beim Publikum war, und nicht nur dort. Der Film zeichnet das Bild einer afrikanischen Jugend, die gegen Homophobie, religiöse Dogmen und die Strenge der Eltern aufbegehrt. Ein Plädoyer für Freiheitsliebe und Lebensfreude, das in strahlenden Farben leuchtet. „Afrobubblegum“ nennt die Regisseurin Wanuri Kahiu ihren Stil, und plädiert damit für mehr „Lebenslust, Leidenschaftlichkeit und verspielte Leichtigkeit“ in der afrikanischen Kunst.

Sa., 20.7. um 21.30 Uhr, Open-Air-Kino in der Desirena im Rahmen von Akawaba – 11. Afrikatage Nürnberg

Eintritt: 9 € / 7 € (erm.) / 4 € mit Nürnberg-Pass
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mi 31/07
20:00
SommerNachtFilmFestival ERÖFFNUNGSFEST
Rody Reyes mit Havanna con Klasse und Film „Yuli“

Mittwoch, 31.07. Desi, 20 Uhr

Karibisch heiß wird es am Eröffnungstag: Rody Reyes ist in Kuba geboren und hat die Musik der Insel im Blut. Zusammen mit Havanna con Klasse bringt er Son im Stil des „Buena Vista Social Club“ sowie Salsa und Merengue auf die Bühne – mit Hüftschwung und jeder Menge Rhythmusgefühl. Danach bringt uns der Film „Yuli“ auch bildlich nach Havanna, wo der junge, bettelarme Carlos zum begnadeten Balletttänzer heranwächst. Trotz großer Karrierechancen in Europa kann er sich nur schwer von seiner Heimat lösen…
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do 01/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Shoplifters
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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fr 02/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: BlacKkKlansman
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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sa 03/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: mid90s (OmU)
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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so 04/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Capernaum
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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mo 05/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Border
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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di 06/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Fisherman's Friends (Preview)
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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mi 07/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Wackersdorf
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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do 08/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Paranza – Der Clan der Kinder (Preview)
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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fr 09/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: The Hate U Give
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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fr 09/08
23:55
€ 8.00
BrüBrü-Aftershowparty
mit Lisa Closer & Ypsilon

-> https://www.facebook.com/brueckenfestival/
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sa 10/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: The Dead Don't Die
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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sa 10/08
23:55
€ 8.00
BrüBrü-Aftershowparty
mit Qnoe (Gold & Butter)

-> https://www.facebook.com/brueckenfestival/
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so 11/08
20:00 einlass
21:00
SommerNachtFilmfestival: Kurzfilmabend mit Sophie & Janis
Abendkasse - 20:00 Uhr
Filmbeginn - 21:00 Uhr

Infos über den Film & den Vorverkauf unter:
https://www.sommernachtfilmfestival.de/
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fr 16/08
15:00
4Y Wehende Fische - Open Air + Club
Nach dem phänomenalen 3Y Fest letztes Jahr kehren Wehende Fische zum 4 Jährigen in die Desi zurück!
Ab 15 Uhr gibt’s im Außenbereich auf 2 Bühnen unterschiedlichste Styles von House bis Jazz und Soul. Ab 22 Uhr liegt der Fokus im Saal auf wilden technoiden, sowie breakigen Performances unserer liebsten DJs und Live-Acts. Im L-Raum wird’s funky und housig. Erleuchtung durch Visuals von backtonewc45tle und anderen Licht- & Video-Installationen.

OPENAIR #01: (15-22)
- Hannoi
- Lukas Frauenknecht b2b Mein Freundchen
- Sod:brendon (LIVE)
- Murmel

OPENAIR #02: (17-21)
- Frau Butz
- Jazz-Manouche von
Max Heimler (Gitarre)
Wolf-Laurin Schmidt (Gitarre)
Frederik Dathe (Kontrabass)
_______________
SAAL: (22-5)
- Sam Goldstein b2b Agyena
- livemanyouknow (LIVE)
- Ulf Herold
- Human Beings (LIVE)

L-RAUM: (23-5)
- Gelati Allstars
- Yoyo Löffler
- Keep It Deep

15 - 05 Uhr // ab 18
Tickets ab sofort im VVK unter bit.ly/2KOclGO

Eure Wehende Fische
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sa 14/09
21:00
€ 7.00
Brozzi Disco
1989 das letzte Mal bei der „Desi-Disco“ aufgelegt. 30 Jahre später immer noch angesagt!

Nach dem Motto „All You Can Dance“ legt Brozzi-DJ Herbi Herbert am 14. September in der Desi auf (ab 21 Uhr). Immer noch mit dem Besten aus den 80ern, aber auch mit viel neuer und aktueller, gut tanzbarer Musik aus verschiedenen Genres von Alternative über Dance, Electronic, Funk, Hip Hop, Indie, Pop, Rock, R&B und Soul bis zur Weltmusik.
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sa 28/09
20:00 einlass
21:00
DIE GOLDENEN ZITRONEN - „More Than a Feeling - Tour 2019“
Präsentiert von: Curt Magazin, Desi Nürnberg, Kulturzentrum E-Werk Erlangen, Zündfunk

Haltung zeigen gilt heute als zentrales Merkel für politische Popkultur. Waren wir da nicht schon einmal weiter? Fanden wird nicht irgendwann mal bloß Haltung zeigen zu ausgelutscht? Zu ausbeutbar, zu umdeutbar in ein Just-Do-It- Rebellentum? Heute, wo sie selbst im tropischen Brasilien, einst Traumland der Globalisierungskritiker_innen, einen Rechtsradikalen zum Präsidenten wählen, greifen wir wieder instinktiv in die Schublade, dahin, wo die guten alten Haltungen lagern. Und die bewährten Genres gleich daneben. Wir halten sie vor uns her wie Schutzschilde. Bella Ciao – komm, wir wärmen uns am alten Partisanenlied! Komm, wir singen Antifa-Stadionpunkrock wie früher! Rebellischer Reggae und Hiphop, hoch die Faust, da wissen wir wenigstens, wo wir dran sind. Ein verrauchtes Honky-Tonk-Piano erklingt: "Komm Joe, mach die Musik von damals nach!" So heißt es in Brecht's Dreigroschenoper, die Goldenen Zitronen zitieren das. Schon auf einer ihrer früheren Platten (ich weiß nicht mehr welche) haben sie sich beschwert, warum es immer "Nazis raus!" heißt, wo doch jeder weiß, dass die Nazis hierher gehören.

So sind die Goldies. Immer voll drauf mit den Waffen der Kritik. Sezieren, aufspießen, Widersprüche polieren. Nörgel, nörgel, mecker mecker. Vielleicht sind die Goldies nach wie vor eine Punkband, aber wenn dem so ist, dann ist Punk eine Haltung, die Haltungen (musikalische, inhaltliche) sucht, die es noch nicht gibt. Bei den vergangenen Platten war diese Suche gerne ein kollektives Unterfangen, die Songs entstanden in Jams und gemeinsamen Debatten. Auf "More Than a Feeling" sind die Goldenen Zitronen arbeitsteiliger vorgegangen, eher so wie zeitgenössische Hiphop-Produktionen entstehen. Acid, DAF, Ernst Busch, Kendrick Lamar, Punkrock, Störgeräusche, Experimente mit Sequencer und Drummachines: Die Goldies äußern sich immer so, wie es bisher niemand gemacht hat, musikalisch und inhaltlich. Sie interessieren sich für "das schwer Benennbare", wie es in "Die alte Kaufmannsstadt, Juni 2017" heißt, ein Stück, das die Geschichte des G20-Spektakels in Hamburg erzählt. Die Goldenen Zitronen haben während der G20-Proteste zur Eröffnung der linksautonomen "Welcome to Hell"-Demo gespielt. Denn "the wealth of the few is hell to the others", so erklären sie es, ohne sich die Kritik der "Rollenfestspiele" zu versagen: "Wie meist bei solchen Anlässen war nicht klar ob diejenigen, die hier diesen Kampf in symbolträchtigen Bildern ausagierten auch wirklich verständlich sind für die Verdammten dieser Erde,für die sie bei solchen Anlässen ja immer zu sprechen glauben / Die Gesichter die man hinter den schwarzen Kapuzen und Sonnenbrillen sehen konnte waren weiß und meistens männlich." Die Gesichter der Goldenen Zitronen sind auch weiß und meistens männlich, aber immerhin ziehen sie sich ab und an mal die Schuhe von anderen Leuten an. Wie zum Beispiel in "Es nervt", mitgeschrieben und gesungen aus der Perspektive einer schwarzen Person, die das Verhalten weißer Linker reflektiert, im Original ein Stück von Schwabinggrad Ballett & Arrivati, deren Sängerin Latoya Manly-Spain hier als Gast singt: "Wir, das edle Objekt of your projections, Protagonistinnen euer Schlachtengemälde / Solange wir nicht das Falsche sagen und euch enttäuschen mit falschen Vorwürfen und Undankbarkeit".

"Ohlalalala" singen die Goldies auch, aber dann gleich: "Sehe ich Dunkles hinter deiner Tür / Ich bin da, ich helfe dir". Spielt "Nützliche Katastrophen" im Kopf von Caligula? In dem von Björn Höcke oder Viktor Orban? oder von Boris Johnson ? Geht's hier um die tot geglaubte Wiederkehr von populistischer Feindbildproduktion zum machtpolitischen Selbstzweck? Oder seh' ich mich noch auch ganz gerne in der Trotzdem-alles-im-Griff-Rolle? Diese beunruhigende Gewissheit, dass das Private politisch ist, liegt oft unter den Texten der Goldenen Zitronen. "Ich weiß jetzt das du Angst hast vor Veränderung / Obwohl du gern nach Teneriffa fliegst", heißt es in "Bleib bei mir" (feat. Sophia Kennedy). More than a feeling eben. Selbst ein retro- und funmäßig daherkommender Song wie "Das war unsere BRD" bringt einen ganz schön zum Grübeln: "Aufkleber, die die Gesinnung klären", "Polizisten im Safarilook", weißt du noch, Schatz? Aber waren wir damals besser dran? Was heißt überhaupt "Wir"? "More than a Feeling" ist nicht zuletzt auch eine Sammlung von verzweifelten Spottliedern, also Songs, bei denen du nicht recht weißt, ob nicht die Verzweiflung über das Verspottete den Spott noch durchdringen lässt. Wie in "Mauer bauen" zum Beispiel, wo sich die Goldies fragen, was eigentlich mit "Volk" gemeint ist: "Meinen sie damit, dass sie um die Nasen die sie tragen wollen, dass sie um die Musik die sie hören wollen, um die Autos die sie fahren wollen, um die Schweine die sie essen wollen, um die Schritte die sie marschieren wollen etwas herum bauen wollen, um nur „ihr wir“ sein zu können?" Irre ich mich, oder gab es je auf einem Album der Hamburger Band so viele "Hä?", "What?" oder "Was?"-artige Ausrufe gleich im Eröffnungsstück "Katakombe"? Nicht immer gleich die Haltung aus dem Schrank holen. Erstmal verstehen wollen, was eigentlich abgeht.
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sa 05/10
20:00 einlass
21:00
€ 22.00
€ 18.00 vvk
Stereo Total
Präsentiert vom Kulturzentrum E-Werk Erlangen & Desi Programmgruppe

Das Monster rasselt mit den Ketten und erhebt sein mächtiges Haupt: Stereo Total gehen auf Tour. Mit ihrer neuen Platte «Ah! Quel Cinéma!» haben die Antidiva Françoise Cactus und Antimultiinstrumentalist Brezel Göring nicht nur musikalisch mindestens 2 Ausrufezeichen gesetzt, sondern auch für jede Lichtschattierung zwischen hell und unterbelichtet den passenden Ohrwurm im Karton.
Musikfreunde aufgepasst: Diese Band rollt nicht über Beethoven, sondern sie knallt von der Decke auf ihn runter. Die neue Platte wird am 12. Juli 2019 bei Tapete Records erscheinen.

Tickets: VVK 18 € + Geb. über www.reservix.de und an allen bekannten VVK-Stellen.
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